Kreis Paderborn (krpb). Seit dem Fund einer mit einem nicht dioxinähnlichen PCB-Gemisch (ndl-PCB) belasteten Geflügelfleischprobe am 10. Oktober im Kreis Paderborn stehen acht Betriebe (7 Geflügelmastbetriebe, 1 Legehennenhalter) unter amtlicher Kontrolle, die ebenfalls verunreinigtes Futter aus dem Kreis Minden-Lübbecke geliefert bekommen haben. Recherchen des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) haben zwischenzeitlich ergeben, dass zwei weitere Behälter und damit insgesamt fünf Silos des Futtermittelherstellers kontaminiert sind. Das LANUV geht davon aus, dass Lackabsplitterungen aus Verladezellen der Grund für die Verunreinigung sind. Nach erneuter Auswertung der Lieferbeziehungen hat ein weiterer Geflügelmastbetrieb im Kreis Paderborn möglicherweise verunreinigtes Futter angeliefert bekommen. Auch dieser Betrieb und damit insgesamt neun stehen jetzt bzw. bis auf weiteres unter amtlicher Kontrolle.

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