Fr., 20. Mär. 2020

Präventive Maßnahmen beim PaderSprinter zum Schutz vor Coronaviren

Präventive Maßnahmen beim PaderSprinter zum Schutz vor Coronaviren Bildrechte: PaderSprinter GmbH

Paderborn. Der PaderSprinter beobachtet die Entwicklung des Coronavirus mit Fokus auf den öffentlichen Personennahverkehr sehr aufmerksam. Die Aufgabe des Nahverkehrsbetriebs ist es, auch im Falle einer Pandemie mindestens ein minimales öffentliches Verkehrsangebot für das Paderborner Stadtgebiet sicherzustellen.

Dies ist allerdings nur mit genügend gesunden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern möglich. ”Aus diesem Grund hat die Gesundheit unseres Personals und unserer Fahrgäste oberste Priorität”, erklärt Peter Bronnenberg, Geschäftsführer PaderSprinter. Zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus hat der PaderSprinter daher verschiedene Schutzmaßnahmen beschlossen, die ab Samstag, 14. März 2020 umgesetzt werden.

Vorderste Tür bei den Bussen bleibt geschlossenBis auf Weiteres bleibt die vorderste Tür bei den Linienbussen des PaderSprinter geschlossen. Fahrgäste werden mithilfe von Fahrgastinformationen darauf aufmerksam gemacht, die hinteren Türen für den Ein- und Ausstieg zu benutzen. Zusätzlich wird der Raum hinter dem Fahrerarbeitsplatz abgesperrt. Hier weisen Plakate auf den empfohlenen Mindestabstand hin. Damit soll das Risiko einer Übertragung des Coronavirus beim Ticketverkauf sowohl für das Fahrpersonal als auch für die Fahrgäste minimiert werden.

Kein Ticketverkauf mehr durch FahrpersonalDamit einher geht auch die Maßnahme, dass Tickets bis auf Weiteres nicht im Bus verkauft werden. Dennoch gilt die Fahrscheinpflicht. Dem PaderSprinter ist bewusst, dass diese Schutzmaßnahme eine Komforteinbuße für seine Fahrgäste bedeutet. Angesichts der außergewöhnlichen Situation und der Pflicht zur Aufrechterhaltung des öffentlichen Verkehrsangebots in Paderborn sei dieses Vorgehen jedoch notwendig. Fahrgäste werden daher gebeten, ihre Tickets vor Fahrtantritt auf anderem Wege zu kaufen. Neben den Fahrscheinautomaten ist dies z.B. über die PaderSprinter-App sowie weitere Apps mit Ticketkauf-Funktion (Beispiel DB Navigator) möglich. Darüber hinaus können Tickets in den Verkaufsstellen, im Kundencenter am Kamp sowie mittels der smilecard gekauft werden. Die smilecard ist eine Chipkarte, auf die im Kundencenter oder in der mobithek Guthaben aufgeladen werden kann. Das Ticket wird dann am Terminal im Bus abgebucht. Auch der vorrätige Kauf von 4er Tickets ist weiterhin möglich, da der Bereich rund um den Entwerter weiter zugänglich ist.

Desinfektion und Intensivierung der ReinigungUm auch für die Fahrgäste das Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu minimieren, führt der PaderSprinter bereits täglich Intensivreinigungen in seinen Bussen durch und desinfiziert zusätzlich die Haltestangen und Fahrerarbeitsplätze. Darüber hinaus werden in allen Bussen im Stadtgebiet die Hygienehinweise vom Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) ausgehängt. In diesen wird zum Beispiel auf das gründliche Händewaschen oder die schnelle  Entsorgung von Taschentüchern aufmerksam gemacht.

Das Paderborner Verkehrsunternehmen hat unter www.padersprinter.de/coronavirus eine Sonder-Seite auf der Homepage eingerichtet. Sollte es Neuigkeiten zum Busverkehr im Stadtgebiet geben, finden Fahrgäste dort aktuelle Informationen.

Kundenbüro am Betriebshof wird geschlossen. Kundencenter weiter erreichbar
Das Kundenbüro am Betriebshof wird bis auf Weiteres geschlossen. Sollten Fahrgäste etwas im Bus verloren haben, erreichen sie die Kolleginnen und Kollegen aus dem Fundbüro aber weiter telefonisch unter 05251/6997-311 sowie per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Das Kundencenter am Kamp 41 hat wie gewohnt Montag - Freitag von 09.00 Uhr - 19.30 Uhr sowie samstags von 10.00 Uhr - 16.00 Uhr geöffnet.

Für Fahrgäste, die bei einer Ticketkontrolle Ihren Fahrausweis nicht vorzeigen konnten, steht der Online-Service zum erhöhten Beförderungsentgelt (EBE) zur Verfügung. Unter https://www.padersprinter.de/service/online-ebe besteht die Möglichkeit, das Ticket nachträglich vorzuzeigen, einen Einspruch einzulegen oder eine Ratenzahlung zu vereinbaren.

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